USA kaufen gesamte Vorräte des Covid-19-Medikaments Remdesivir auf

USA kaufen gesamte Vorräte des Covid-19-Medikaments Remdesivir auf

USA kauft Remdesivir-Vorräte auf

Die USA haben virtuell alle Vorräte des Covid-19-Medikaments Remdesivir aufgekauft. Das berichtet der “Guardian”. Mindestens in den nächsten drei Monaten werde kein anderes Land auf der Welt den Wirkstoff kaufen können. Remdesivir ist eines von nur zwei Medikamenten, dessen Wirksamkeit gegen Covid-19 bestätigt worden ist.

Experten seien alarmiert, berichtet die britische Zeitung. Nicht nur aufgrund der eigensinnigen Aktion der USA, sondern auch der Folgen, falls zum Beispiel zukünftig ein Impfstoff gegen das Coronavirus gefunden werden würde. Die Trump-Regierung habe gezeigt, dass sie darauf vorbereitet ist, andere Staaten auszubooten, wenn es um die Sicherheit der medizinische Hilfsmittel geht, so die Meinung der Experten.

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Fadel Dawood/dpa

Die USA hat Zugang zum größten Remdesivir-Vorrat, also ist nichts für Europa übrig“, sagte Andrew Hill, Forscher an der Liverpool University, dem “Guardian”. Die Trump-Regierung hat 500.000 Dosen beim Hersteller Gilead geordert, was der gesamten Produktion des Julis entspricht und 90 Prozent der Produktion der Folgemonate.

Arbeitslosenzahl steigt auf mehr als 2,8 Millionen

Die Folgen der Coronavirus-Pandemie haben auch im Juni die Arbeitslosenzahl in Deutschland in die Höhe getrieben. Sie stieg von Mai auf Juni um 40.000 auf 2,853 Millionen, wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Mittwoch mitteilte. Das seien 637.000 mehr als vor einem Jahr. 

Die Arbeitslosenquote legte von Mai auf Juni um 0,1 Prozentpunkte auf 6,2 Prozent zu. Kurzarbeit verhinderte einen noch stärkeren Anstieg der Arbeitslosigkeit. Nach vorläufigen hochgerechneten Daten hätten im April 6,83 Millionen Arbeitnehmer konjunkturelles Kurzarbeitergeld erhalten. Das war etwa jeder fünfte sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in Deutschland. (Reuters)

Beschäftigungsabbau verschärft sich

Die Coronavirus-Krise verschärft den Abbau der Beschäftigung in Deutschland. Im Mai hatten rund 44,6 Millionen Personen mit Wohnort in der Bundesrepublik einen Job und damit 483.000 oder 1,1 Prozent weniger als vor Jahresfrist, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte. 

“Damit hat sich der Rückgang der Erwerbstätigenzahl im Vorjahresvergleich verstärkt fortgesetzt”, schreibt das Bundesamt. Im April gab es noch ein Minus von 0,5 Prozent. “Die Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie ab der zweiten Märzhälfte haben sich auch im Mai deutlich auf den Arbeitsmarkt ausgewirkt.” Die Statistiker wiesen darauf hin, dass auch Kurzarbeiter zu den Erwerbstätigen zählen. (Reuters)

Trump sorgt mal wieder mit Halbwahrheiten für Aufsehen

US-Präsident Donald Trump hat am Dienstag einen Tweet geteilt, der suggeriert, dass die Zahl der positiven Coronavirus-Tests derzeit abnimmt – dabei stimmt das gar nicht. Denn: Die Trump-Regierung hat zwar recht damit, dass die Coronavirus-Hotspots einen geographisch gesehen kleinen Teil der USA ausmachen, weil lediglich vier Prozent der Counties zu eben diesen schwer betroffenen Gebieten gehören

Allerdings wohnen in diesen vier Prozent mehr als ein Fünftel aller US-Einwohner, wie die AP berichtet. Es ist nicht ganz klar, welche Kriterien das Weiße Haus nimmt, um die einzelnen Counties zu bestimmen – allerdings deckt sich die Berechnung mit der der “Washington Post”.

America’s testing capacity is up. Positive rates are down. But we haven’t yet won this fight. Live at 10:30am ET→ @HouseGOP news conference, where I’ll talk next steps to beat the virus with @SteveScalise, @RepLizCheney, @MacTXPress, and @RodneyDavis. https://t.co/Pk4jPUc8ki


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https://twitter.com/GOPLeader/status/1277961498585821186

Lockdown in Vororten von Melbourne

In Australien wird ein Lockdown über mehr als 30 Vororte im Norden der Metropole Melbourne verhängt. Nach Behördenangaben gelten die Maßnahmen für einen Monat, rund 300.000 Menschen sind davon betroffen. Hintergrund sei ein prozentual zweistelliger Anstieg von Neuinfektionen in den vergangenen zwei Wochen. (Reuters)

47.000 Neuinfektionen in den USA – so viele wie noch nie

In den USA ist die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten so stark gestiegen wie noch nie seit Beginn der Pandemie. Innerhalb eines Tages gab es Reuters-Daten zufolge mehr als 47.000 neue Infektionen. In den USA haben sich zudem die Coronavirus-Infektionen in 14 Bundesstaaten im Juni mehr als verdoppelt, wie aus Reuters-Berechnungen hervorgeht. Dazu gehörten das bevölkerungsreiche Kalifornien sowie Florida und Texas. Landesweit hätten die Infektionen um mindestens 46 Prozent zugelegt, von einigen Bundesstaaten stehen die Daten für den letzten Tag des Monats noch aus.

In nur vier Bundesstaaten lag der Anstieg unter zehn Prozent – Massachusetts, Connecticut, New Jersey und New York. New York war einst das Epizentrum der Pandemie in den USA. Der Staat verhängte einen strengen Lockdown und Abstandsregeln, um gegen das Virus vorzugehen. (Reuters)


Südkorea startet Remdesivir-Einsatz

Südkorea beginnt mit der Verabreichung des Medikaments Remdesivir bei Covid-19-Patienten. Die erste Versorgung im Juli werde vom Hersteller Gilead zur Verfügung gestellt, teilt das Kontrollzentrum für Krankheiten und Prävention mit. Die Gesundheitsbehörden würden mit Gilead über den Preis verhandeln, um den Einsatz ab August sicherzustellen. Remdesivir gilt als Hoffnungsträger in der Behandlung von Covid-19-Patienten und ist bereits in einigen Ländern, darunter den USA, in Notfällen zur Behandlung zugelassen. (Reuters)

Airbus streicht 5100 Stellen in Deutschland

Wegen der Coronavirus-Krise will der europäische Flugzeugbauer Airbus weltweit rund 15.000 Stellen streichen, darunter allein mehr als 5000 in Deutschland. Bis Sommer 2021 sollen weltweit elf Prozent der Belegschaft abgebaut werden, teilte Airbus am Dienstagabend mit. 

Der Konzern reagiert damit nach eigenen Angaben auf den Einbruch der Nachfrage bei Passagiermaschinen. Mit 5100 Stellenstreichungen ist Deutschland am stärksten betroffen. Weitere 5000 Jobs sollen in Frankreich wegfallen, 1700 in Großbritannien und 900 in Spanien. Der Konzern schloss auch betriebsbedingte Kündigungen nicht aus.

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Imago

Airbus hatte wegen der Pandemie im ersten Quartal einen Verlust von fast einer halben Milliarde Euro gemacht. Das Minus in den ersten drei Monaten des Jahres belief sich auf 481 Millionen Euro. Im Vorjahresquartal hatte unter dem Strich noch ein Gewinn von 40 Millionen Euro gestanden. 

Der weltweite Flugverkehr ist wegen der Pandemie massiv eingebrochen. Entsprechend weniger neue Maschinen kaufen die Airlines. (AFP)

Biden verzichtet auf Wahlkampfauftritte

Der designierte US-Präsidentschaftskandidat Joe Biden will wegen der Coronavirus-Pandemie auf Wahlkampfauftritte vor großem Publikum verzichteten. Er werde dem Rat der Ärzte folgen und keine solchen Veranstaltungen abhalten, sagte der US-Demokrat am Dienstag vor Journalisten in Wilmington im Bundesstaat Delaware. 

Der designierte Präsidentschaftskandidat Joe Biden

Der designierte Präsidentschaftskandidat Joe Biden
 
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Brendon Smialowski/AFP

Der frühere Vizepräsident grenzt sich damit von Amtsinhaber Donald Trump ab, der nach dreimonatiger Pause kürzlich trotz aller Warnungen seine Wahlkampfveranstaltungen wieder aufgenommen hatte. “Dies ist wohl der ungewöhnlichste Wahlkampf in der jüngeren US-Geschichte”, sagte Biden. Er selbst habe sich noch nicht auf das Coronavirus testen lassen, fügte der 77-Jährige hinzu. (AFP)

Unsere Fragen des Tages

In den Fragen des Tages geht es heute auch wieder um die Coronavirus-Krise. Unter anderem will Bayerns Ministerpräsident Markus Söder die täglichen Tests auf 30.000 erhöhen – und Clemens Tönnies tritt als Schalke-Boss zurück, aufgrund seines kriselnden Fleischbetriebs.



Tagesspiegel | Fabian Löhe

US-Virologe warnt vor 100.000 täglichen Fällen

Der führende US-Virologe Anthony Fauci warnt davor, dass die USA die Schwelle von 100.000 täglichen Neuinfizierten mit dem Coronavirus knacken könnte, wenn die Regierung die starken Ausbrüche in den einzelnen Bundesstaaten nicht in den Griff bekommt. Das sagte Fauci vor dem Kongress, berichtet die “New York Times”.

US-Virologe Anthony Fauci

US-Virologe Anthony Fauci
 
Bild:
Al Drago/dpa

Fauci sagte, dass der deutliche Anstieg der Fallzahlen, vor allem im Süden (Texas, Florida) und Westen (Kalifornien), “ein Risiko für das ganze Land werden könnte” und empfahl den Staaten, ihre Bars zu schließen. “Wir haben derzeit 40.000 und mehr Fälle pro Tag, ich wäre nicht überrascht, wenn es bis über 100.000 ansteigt, wenn sich das nicht ändert. Deshalb bin ich besorgt”, sagte Fauci.

In den USA wurden bereits mehr als 2,6 Millionen Coronavirus-Infektionen und mehr als 126.000 Todesfälle bestätigt. Das sind die mit Abstand höchsten Zahlen der Welt.

Volkswagen beendet Kurzarbeit zum 1. Juli

Rund drei Monate nach dem Beginn der starken Corona-Einschränkungen in der
Produktion hat die Kurzarbeit in den deutschen Volkswagen-Werken ein Ende. Ab Mittwoch (1. Juli) sollen
die Schichtpläne wieder vollständig besetzt werden. Dies teilte das Unternehmen
am Dienstag mit. An einigen Standorten und in manchen Bereichen waren die
Beschäftigten schon seit längerem zurück im Einsatz. Nun werde das volle
Arbeitsvolumen für die Kernmarke VW, leichten Nutzfahrzeuge und interne
Zuliefersparte wiederhergestellt.

Es geht dabei um den Stammsitz
Wolfsburg sowie die Werke Braunschweig, Chemnitz, Emden, Hannover, Kassel,
Osnabrück und Salzgitter.
In Dresden und Zwickau wurde bereits wieder voll
gearbeitet. Nach der vorübergehenden Schließung der Produktion in der ersten
akuten Phase der Corona-Krise hatten VW vielerorts Kurzarbeit angemeldet. In
Deutschland seien die Produktionskapazitäten mittlerweile zu 75 bis 95 Prozent
ausgelastet
.

Zuletzt habe sich die schwache Nachfrage – neben gekappten
Lieferketten ein Hauptproblem der Autoindustrie in der Pandemie
– wieder besser
entwickelt
, hieß es. Das liege auch an der Öffnung der Händler-Niederlassungen
und am eigenen Absatzprogramm. „Da eine Einschätzung der weiteren Entwicklung
der Situation jedoch schwierig bleibt, beobachten wir diese weiterhin sehr
genau, um bedarfsgerecht reagieren zu können“, sagte Personalmanager Arne
Meiswinkel. (dpa)

Ein Mann arbeitet mit Schutzmaske im VW Werk in Wolfsburg.

Ein Mann arbeitet mit Schutzmaske im VW Werk in Wolfsburg.
 
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Swen Pfoertner/Pool via REUTERS

Österreich: Mobile Teams kontrollieren Gütersloher

Österreich hat das Verfahren zur Kontrolle von Reisenden aus dem Kreis Gütersloh in Nordrhein-Westfalen präzisiert. Die regionalen Gesundheitsbehörden kontrollierten gemeinsam mit der Polizei in Grenznähe und an Flughäfen die Einhaltung der Einreisebestimmungen, teilte eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums am Dienstag mit. 

Für die Einreise nach Österreich ist für Menschen aus dem Kreis Gütersloh derzeit ein negativer Coronavirus-Test vorgeschrieben. In Grenznähe werde stichprobenartig durch mobile Teams kontrolliert. Liege kein Gesundheitszeugnis vor, müsse die Person in 14-tägige selbstüberwachte Quarantäne, die selbst zu organisieren sei und deren Kosten selbst zu tragen seien, hieß es. 

Bild:
David Inderlied/dpa

Wenn jemand keine Möglichkeit zur selbstüberwachten Quarantäne in einer geeigneten Unterkunft habe, dürfe er nicht einreisen. Österreich reagiert damit auf die vergleichsweise hohen Infektionszahlen mit dem Coronavirus im Kreis Gütersloh. Die allgemeine Reisewarnung für Nordrhein-Westfalen hat die Alpenrepublik dagegen aufgehoben. (dpa)

Bei Air France sollen 7500 Stellen wegfallen

Bei der französischen Luftfahrtgesellschaft Air France sollen nach Gewerkschaftsangaben mehr als 7500 Stellen wegfallen. Davon sollen 6500 bei der französischen Airline und gut 1000 bei der Billigtochter Hop! gestrichen werden, wie es am Dienstag von Arbeitnehmervertretern hieß. Das Unternehmen wolle am Freitag über die Details informieren.

Den Angaben zufolge sollen die Arbeitsplätze bis Ende 2022 wegfallen. Betroffen seien Piloten und weiteres Bordpersonal sowie Mitarbeiter am Boden, hieß es weiter. Air France wollte dies auf Anfrage nicht kommentieren.

Die französische Regierung stützt die Airline in der Corona-Krise mit Krediten sowie Bürgschaften in Höhe von sieben Milliarden Euro. Der Staat knüpft die Finanzhilfen an eine gesteigerte Rentabilität und verlangt eine deutlich bessere CO2-Bilanz. So sollen etwa Kurzstreckenverbindungen in Frankreich aufgegeben werden, wenn es eine Bahn-Alternative mit einer Reisezeit von maximal zwei Stunden gibt. (AFP)

Zwei Monate rät die Berliner Gesundheitssprecherin der Grünen zu Zitrone und Knoblauch zur Linderung von Covid-Symptomen, dann löscht sie den Eintrag. Eine Glosse:



Tagesspiegel | Felix Hackenbruch

EU hebt Einreiseverbote für 15 Drittstaaten auf – Sperre für USA bleibt bestehen 

Die EU-Staaten haben sich auf eine Aufhebung der wegen der Corona-Pandemie
verhängten Einreiseverbote für 15 Drittstaaten vom 1. Juli an verständigt
. Wie
der EU-Rat am Dienstag mitteilte, beinhaltet eine entsprechende Empfehlung bei
China allerdings als zusätzliche Bedingung, dass das Land seinen Einreisestopp
für EU-Bürger beendet. Bestehen blieben die Einreiseverbote für Staaten mit
weiter hohen Infektionszahlen wie die USA, Brasilien und Russland
.

Die EU
hatte wegen der weltweiten Ausbreitung des Coronavirus im März für nicht
unbedingt notwendige Besuche in der EU entschieden, die Einreise zu untersagen.
Die Mitgliedstaaten sprachen sich nun in einem schriftlichen Verfahren für eine
teilweise Aufhebung
aus.

Auf Basis des Beschlusses vom Dienstag können
die EU-Staaten nun beginnen, die Beschränkungen für folgende 15 Länder zu
beenden: Algerien, Australien, China, Kanada, Georgien, Japan, Montenegro,
Marokko, Neuseeland, Ruanda, Serbien, Südkorea, Thailand, Tunesien und
Uruguay
.

Allerdings ist die Liste für die Mitgliedstaaten “nicht
rechtlich bindend”
, wie der EU-Rat erklärte. “Die Behörden der Mitgliedsstaaten
bleiben für die Umsetzung des Inhalts der Empfehlung verantwortlich.” Die
Länder-Liste soll nach dem Beschluss zudem alle zwei Wochen aktualisiert
werden.

Hauptkriterium für eine Aufhebung der Beschränkungen ist, dass
die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den Ländern in den
vergangenen 14 Tagen mindestens so niedrig wie im EU-Durchschnitt ist
. Zudem
muss es bei den Infektionen einen “stabilen oder sich verringernden Trend” geben
und die Antwort der jeweiligen Regierungen auf die Corona-Pandemie gewissen
Standards entsprechen. (AFP)

In den USA starben mehr Menschen an Covid-19 als in vier Kriegen zusammen 

In den USA starben in rund sechs Monaten mehr Menschen an oder in Verbindung mit Covid-19 als in vier Kriegen zusammen. Das hat der US-Nachrichtensender CNN ermittelt. Im Afghanistan-Krieg (2001-)starben demnach bislang 2353 US-Amerikaner, im Irak-Krieg (2003-11) 4431, im Korea-Krieg (1950-53) 37.000 und im Vietnam-Krieg (1959-75) hatten die USA 58.000 Tote zu verzeichnen. Insgesamt starben in den vier Kriegen damit rund 101.700 Menschen. Im Zuge der Corona-Pandemie liegt die Zahl der Todesopfer bei rund 129.500. Die USA sind das am stärksten von der Pandemie betroffene Land der Welt. Mehr als 2,5 Millionen Menschen haben sich bisher nachweislich mit dem Virus infiziert. (Tsp)

KfW bewilligt Kredite in Milliardenhöhe

Seit Beginn der Corona-Hilfen bei der Förderbank KfW wurden rund 70.000 Kreditanträge gestellt. 33,5 Milliarden Euro seien bereits bewilligt, teilen KfW sowie die zuständigen Ministerien mit. In der Prüfung seien noch einige größere Anfragen. 98,5 Prozent der Anträge hätten aber ein Volumen von maximal drei Millionen Euro. (Reuters)

FDA will Impfstoff-Richtlinien veröffentlichen

Die US-Gesundheitsbehörde FDA will einem Zeitungsbericht zufolge Richtlinien für die Zulassung eines möglichen Covid-19-Impfstoffs veröffentlichen. Die FDA erwarte von den Arzneimittelherstellern, dass sie durch eine klinische Studie einen “klar nachgewiesenen” Beweis der Sicherheit und Wirksamkeit eines Impfstoffs erbringen. 

Dieser müsse mindestens 50 Prozent wirksamer sein als ein Placebo, berichtete das “Wall Street Journal”. Gegenwärtig gibt es noch keinen zugelassenen Impfstoff. 17 Impfstoffprojekte werden nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation WHO gegenwärtig am Menschen getestet, 132 befinden sich in präklinischen Studien. (Reuters)

Infizierte in italienischem Skiteam, Deutsche im Nachbarhotel sind nicht betroffen

Im italienischen Skiteam sind während eines Trainingslagers auf dem Stelvio-Gletscher drei Coronavirus-Fälle aufgetreten. Zwei Trainer sowie ein Athlet oder eine Athletin wurden am Wochenende positiv auf Sars-Cov-2 getestet. Einer der Betreuer sei wegen Fiebers in ein Krankenhaus gebracht worden, die anderen zwei Infizierten zeigten dagegen keine Symptome. 

Als Vorsichtsmaßnahme wurden die Lehrgänge der Italiener auf dem Gletscher am Stilfserjoch abgebrochen. Daran nahm unter anderem die Weltcup-Gesamtsiegerin Federica Brignone teil, wie der Skiverband FISI mitteilte. Die Namen der drei Betroffenen wurden dabei nicht bekanntgegeben.

Federica Brignone

Federica Brignone
 
Bild:
Imago

Die Italiener hatten auf dem Gletscher ein komplettes Hotel für sich gebucht, um keinen Kontakt nach außen zu haben. Neben dem Haus bewohnen deutsche Alpin-Sportler und Betreuer ein anderes Hotel. Auf die DSV-Delegation hatte der Coronavirus-Vorfall keine Auswirkungen, wie ein Verbandssprecher am Dienstag auf Anfrage mitteilte. 

Beide Mannschaften trainieren an unterschiedlichen Hängen und streng isoliert. Die Deutschen verzichten beispielsweise auf die Benutzung von Skiliften und lassen sich von Pistenmobilen den Berg hochziehen. (dpa)

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